Schmerzen in der Harnröhre

Sobald Sie die ersten Anzeichen einer Entzündung in der Harnröhre spüren, gilt es: schnell zum Urologen Region Hannover. Eine unbehandelte Urethritis führt zu vielen weiteren Krankheiten im Intimbereich. Umso wichtiger ist der Rat eines kompetenten Arztes, der eine auf Sie abgestimmte und erfolgsversprechende Therapie konzipiert.

Unsere urologische Praxis in Großburgwedel ist auf die Behandlung des Harntrakts spezialisiert, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Jeder Patient wird individuell von unseren Experten informiert, betreut und therapiert. Erfahren Sie im Folgenden mehr über die Merkmale, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Schmerzen in der Harnröhre.

Merkmale einer Urethritis

Eine Urethritis bezeichnet eine Entzündung der Harnröhre. Sie merken diese besonders, wenn Sie Schmerzen in der Harnröhre oder beim Wasserlassen sowie einen unangenehm riechenden Urin haben. Im Rahmen von Geschlechtsverkehr bietet  beispielsweise die Harnröhre eine Eintrittspforte für Bakterien, die eine schwere Entzündung verursachen können.

Wiederholte, teilweise unbemerkte und daher unbehandelte Harnröhrenentzündungen sind eine häufige Ursache für späteren unerfüllten Kinderwunsch.

Ursachen

  • Infektiöse Bakterien können Schmerzen in der Harnröhre verursachen. Darunter fallen unter anderem Chlamydien, Ureaplasmen, Darmbakterien oder Mykoplasmen.
  • Unzureichende Intimpflege nach dem Stuhlgang erleichtern Bakterien das Einnisten in der Harnröhre.
  • Die dauerhafte Nutzung eines Harnblasenkatheters kann Reizungen in der Harnröhre auslösen.
  • Patienten, die bei Verhütungsmitteln oder Gleitgel unverträglich reagieren, können ebenso an einer Urethritis erkranken.
  • Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Diabetes mellitus, können prädisponierend für eine Harnföhrenentzündung sein

Die richtige Diagnose ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung

Eine ausführliche Anamnese durch den Urologen Region Hannover ist für die weitere Behandlung Ihrer Harnröhrenentzündung ausschlaggebend. Während eines persönlichen Gesprächs versuchen wir nicht nur, uns intensiv mit Ihren Beschwerden zu beschäftigen, sondern auch die Ursache für Ihre Beschwerden herauszufinden. An das Gespräch schließen wir eine körperliche Untersuchung an. Dabei ist die Abtastung von z.B. den Hoden unerlässlich, um die Schwere der Entzündung zu ermitteln.

Eine weitere unabdingliche Untersuchungsmethode ist die Urinuntersuchung. Für die erste Diagnosestellung sind besonders die ersten Tropfen des Urins entscheidend, denn hier finden wir die ursächlichen Bakterien, die die Harnröhre verlassen. Der Mittelstrahlurin dient der Analyse weiterer möglicher Erkrankungen von beispielsweise des Harnwegstraktes, also der Niere und Blase.

Gelegentlich ist ein Abstrich mittels Wattetupfer aus der Harnröhre erforderlich.

Die professionelle und fachgerechte Identifizierung der Keime ist von großer Bedeutung, denn anhand der Diagnoseergebnisse können wir eine individuelle und erfolgsversprechende Therapie zur Bekämpfung der Urethritis garantieren.

Behandlung

Die Behandlung von Schmerzen in der Harnröhre richtet sich immer nach der individuellen Ursache des Patienten. Somit entscheidet der Urologe Region Hannover nach einer genauen Diagnostik gemeinsam mit Ihnen den weiteren Verlauf Ihrer Behandlung. In nicht seltenen Fällen empfehlen wir unseren Patienten, ebenso eine Mitbehandlung der Partnerin / des Partners um „Ping-Pong-Infektionen“ zu vermeiden.

In leichten Fällen reicht es aus, dass durch pflanzliche Präparate und vermehrte Flüssigkeitszufuhr die Beschwerden wieder abklingen. In diesem Fall werden die Bakterien durch das Wasserlassen ausgespült und die Schmerzen in der Harnröhre verschwinden. Selbstverständlich bietet unsere urologische Praxis auch eine medikamentöse Behandlung gegen die Harnröhrenentzündung an. An dieser Stelle entscheidet der Urologe Region Hannover – in Abhängigkeit vom Untersuchungsergebnis  – welche Medikamente eine erfolgsversprechende Therapie für den Patienten gewährleisten.

Falls Bakterien Ihre Harnröhre befallen haben, nutzen wir häufig Antibiotika. Bei Pilzinfektionen wenden wir spezielle Medikamente gegen Pilzerkrankungen an.

Ganz gleich, welche Ursache Ihre Schmerzen in der Harnröhre haben: Je früher Sie eine urologische Praxis aufsuchen und damit eine individuelle Therapie eingeleitet wird, umso schneller werden Sie wieder gesund.

So können Sie Schmerzen in der Harnröhre vorbeugen

Es gibt viele wertvolle Tipps, die Sie anwenden können, um das Risiko einer Entzündung in der Harnröhre zu minimieren. Zum einen sollten Sie bewusst auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten – hier empfiehlt es sich, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu sich zu nehmen. Für Frauen gilt es insbesondere, bei der Intimpflege auf parfümierte Hygieneprodukte zu verzichten, da diese die Vaginalflora angreifen können und Sie somit noch anfälliger für Schmerzen in der Harnröhre sind. Speziell für den Intimbereich reicht eine gründliche Reinigung mit warmem Wasser aus.

Ferner raten wir Ihnen, beim Geschlechtsverkehr auf Sperma abtötende Gels, Cremes oder Schaum zu verzichten. Die Spermizide fördern vielmehr die Keimbildung. Beim Toilettengang sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie Ihre Blase vollständig entleeren, dies gilt vor allem nach dem Geschlechtsverkehr. Gerne geben wir Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch weitere Tipps, wie Sie eine Harnröhrenentzündung selbst vorbeugen können.

Ihr vertrauensvoller Urologe

Die große Auswahl an urologischen Praxen in Deutschland erschwert vielen Betroffenen, die richtige Wahl zu treffen. Warum sollten Sie dem Urologen Region Hannover vertrauen? Weil Vertrauen bei uns die Basis der Patienten-Arzt-Beziehung darstellt. Erst, wenn Sie uns vertrauen, können wir Ihnen erfolgreich helfen. Sie finden unsere Praxis in zentraler Lage in Großburgwedel (Region Hannover). Die hervorragende Lage ermöglicht eine problemlose Anreise sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem eigenen Auto. Unsere Räumlichkeiten sind alle barrierefrei und auch mit einem Rollstuhl perfekt erreichbar. Falls Sie zu Ihrem Termin nicht selbst anreisen können, bieten wir auch nach vorheriger Absprache Hausbesuche oder Visiten in Pflegeheimen an. Überzeugen Sie sich von unserem urologischen Fachwissen, langjährigen Erfahrung und unserer Motivation, Ihre Gesundheit zu wahren. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!