Krebsrisiko bei Sportlern ist geringer

In den letzten 15 Jahren wurden vermehrt wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von körperlicher Aktivität in Vorbeugung, aber auch in der Behandlung und Rehabilitation von Krebserkrankungen durchgeführt.

Große Studien zeigen, dass Menschen, die körperlich aktiv sind, seltener an Krebs erkranken als inaktive Personen.

Die relative Krebssenkung wird je nach Krebsart mit bis zu 30 % angegeben. Die Vermeidung von Übergewicht, Reduktion des Körperfettes und Aufbau von Muskelmasse spielen eine massgebliche Rolle.

Gemäß der Zahlen der deutschen Krebsgesellschaft sind circa 7 % aller Krebsdiagnosen auf falsche Ernährung und 6 % auf mangelnde körperliche Betätigung zurück zuführen.

Regelmäßiger Sport in Form von Ausdauertraining hat neben einer Reduktion des Körpergewichts auch regulierende Effekte auf chronische Entzündungsprozesse, auf das Immunsystem und auf körpereigene Reparaturmechanismen.

In vielen großen wissenschaftlichen Studien konnte dies bereits bewiesen werden.